Das Tier in mir – Mama-Hulk

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Mit einem Kind im Trotzalter und einem zweiten Kind das bereits als kleine Diva geboren wurde hat mans oft nicht leicht. Ich wurde bisher noch nie so hart an meine Grenzen und darüber hinaus geführt wie in den letzten drei Jahren.

Zwischendurch war ich an einem Punkt angelangt, an dem ich mich abgeklärt gefühlt habe. Fast so als könne mich, egal was kommt, nichts mehr schockieren. Und dann kam sie: die Trotzphase

Sie kam unerwartet, wie ein Tsunami, mit der Mission alles bisher gekannte wegzuschwemmen. Was bleibt ist das pure Chaos und Zerstörung. In unserem Haus und in meinem Nervenkostüm.

Mein Geduldsfaden war kein Faden. Er war ein festes Seil aus vielen kleinen Fäden. Unverwüstlich! So dachte ich zumindest. Mittlerweile gleicht mein Geduldsfaden einem Haar mit Spliss. Allzeit bereit abzubrechen und Mama-Hulk zu aktivieren. Bisher hatte ich den Hulk in mir ganz weit weggesperrt. Tief in meinem Inneren, unmöglich ihn zu wecken. Aber in letzter Zeit ist er wieder da. Es fühlt sich an wie eine heiße Welle die über mich schwappt und meinen Hals um das Doppelte anschwellen lässt.

Photo by Alexander Dummer on Pexels.com

Sehr oft schaffe ich es Mama-Hulk dann doch noch unter Kontrolle zu bringen und den Brüller zu schlucken. Gott sei Dank! Aber jedes mal wenn ich danach an einem Spiegel vorbeikomme beäuge ich mich misstrauisch weil ich nach den ganzen verschluckten Schimpfwörtern schon einen Kropf haben müsste. Einen Kropf so groß, dass ich dafür fast ein drittes Körbchen im BH brauche.

Ich dachte immer, meine Kinder würden von mir lernen. In Wirklichkeit lerne ich jeden Tag von ihnen. Die meisten Lektionen in der Schule der Mutterschaft haben mit Selbstbeherrschung zu tun. Schließlich können meine Kinder ja nicht begreiffen, dass man nicht mit Dingen schmeißt, wenn Mama dem Drang nachgibt ihre Kinder zornig beim Fenster hinaus zu werfen. 🙂 Natürlich würde ich das niemals tun – obwohl sich dieser Gedanke ab und zu in meine Gedanken schleicht. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Bisher hatte ich mich selbst immer unterschätzt. Jedesmal wenn ich dachte „Ich halte keinem „Warum?“ mehr stand kamen noch hunderte „Warum?“ hinterhehr. Und siehe da: ich lebe noch! (Wie ich zurzeit lebe will ich euch lieber ersparen)

Das einzige was mich im Moment durch den Tag rettet ist literweise Kaffee und der Gedanke daran, dass auch die größten Lauser am Abend in ihren Betten liegen. (Das mit dem Bett rede ich mir zumindest ein).

Durchhalten, durchhalten, durchhalten! Es ist alles nur eine Phase Ooooomm 🙂

Für alle die schon am Rande des Wahnsinns dahin schrammen gibt es ein tolles Buch als kleiner Kompass der uns durch die Trotzphase(n) führt!
Das erwünschteste Wunschkind der Welt treibt mich in den Wahnsinn findet ihr hier!!

Das erwünschteste Wunschkind der Welt treibt mich in den Wahnsinn
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