Als der gute Musikgeschmack seine Sachen packte, und auszog!

Ich liebe Musik! Eigentlich schon immer! Egal ob Live-Musik, Radio oder mein eigenes Musizieren Zuhause. Früher lief den ganzen Tag Musik in unserer Wohnung. Genaugenommen ist das heute auch noch so – nur mit einem kleinen Unterschied.

Mit der Geburt meines Großen erwachte in mir das Bedürfnis für meinen kleinen Wonneproppen zu singen. Damit begann eine neue musikalische Zeitepoche: die Ära von Aramsamsam hatte begonnen. Ich glaube das war dann der Tag, an dem der gute Musikgeschmack beleidigt seine Sachen packte und endgültig unser Haus verließ.

Das war ein Schock für mich! 🙂 Aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, dass mein Autoradio mich mit „Weißt du eigentliiihich, wie lieb ich dich habe“ begrüßt. Das einzige was mich ab und zu leicht irritiert ist, wenn irgendwo „Alarm“ steht, und mein Gehirn sofort „Alarm es kommt ein Notruf an, Feuerwehrmann Sam ist unser Mann“ denkt.

Was soll ich sagen – alles hat seine Zeit, auch die gute Musik. Und wenn ich zurückdenke an die Heavy-Metal-Phase meines jüngeren Bruders schwant mir, dass Aramsamsam erst der milde Anfang des Nachwuchs-Musikgeschmacks ist.

Trotz allem kann ich nicht verstehen, wie man größtes Vergnügen dabei empfinden kann, im Kreis zu sitzen und auf die Schenkel-klopfend immer wieder die selben Lieder zu singen.

Auch finde ich es geradezu bewundernswert, wie meine kleinen Racker jedes mal wieder überrascht und hocherfreut sind, wenn im Hörspiel die Szene kommt in der Feuerwehrmann Sam jemanden rettet und dann doch noch alles gut ausgeht.

Aber darüber muss ich wohl noch einen neuen Beitrag schreiben, denn: die Handlung von Feuerwehrmann Sam wirft dann doch einige Fragen auf…. 🙂

2 Gedanken zu “Als der gute Musikgeschmack seine Sachen packte, und auszog!

  1. Kennt er auch den dritten Satz aus Brahms’ 3. Symphonie
    oder den zweiten aus Robert Schumanns Dritter
    — oder Dream Angus (sehr melodisch ab Minute 0:21), ein schottisches Lied.

    Die Eingangstöne aus der o.a. Melodie von Schumann wurden während meiner sehr frühen Kinderjahre (ca. 3 Jahre alt) als Pausenzeichen eines Radiosenders verwendet — sie sind meine früheste musikalische Erinnerung.

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